UWE TELLKAMP traf vom 30. August bis 4. September 2009 die Übersetzerinnen und Übersetzer seines preisgekrönten Romans DER TURM Aimée Delblanc, Schweden; Pilar Estelrich, Katalonien; Francesca Gabelli, Italien; Carmen Gauger, Spanien; Goverdien Hauth-Grubben, Niederlande; Ljubomir Iliev, Bulgarien; Imre Kurdi, Ungarn; Hanne und Hans Peter Lund, Dänemark; Oliver Mannoni, Frankreich; Isak Rogde, Norwegen
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"Ein monumentales Panorama der untergehenden DDR"
Uwe Tellkamps preisgekrönter Roman "Der Turm" wird im Europäischen Übersetzer-Kollegiums gleichzeitig in 10 Sprachen übersetzt
Der für den besten Roman des Jahres 2008 mit dem Deutschen Buchpreis 2008 ausgezeichnete Autor Uwe Tellkamp trifft nur wenige Wochen vor dem Jahrestag des Mauerfalls im Europäischen Übersetzer-Kollegium in Straelen die Übersetzer seines mehrfach preisgekrönten Werks "Der Turm".
Die "Turm"-Übersetzer kommen aus 11 Ländern und zwar aus Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Italien, Katalonien, den Niederlanden, Norwegen, Schweden, Spanien und Ungarn >>.
Die Übersetzer haben vom 30. August bis 4. September 2009 die einmalige Gelegenheit, im Rahmen des "Straelener Atriumsgesprächs" im direkten Kontakt mit dem Autor Tellkamp die vielen spezifischen sprachlichen und sachlichen Probleme zu klären, die "Der Turm" an die Übersetzer stellt.
"DER TURM entwirft in einer Fülle von Szenen, Bildern und Sprachformen das Panorama einer Gesellschaft, die ihrem Ende entgegentaumelt. Am Beispiel einer bürgerlichen Dresdner Familie erzählt er von Anpassung und Widerstand in einem ausgelaugten System. Der Roman spielt in den verschiedensten Milieus, unter Schülern, Ärzten, Literaten und Politkadern. Uwe Tellkamp schickt seinen rebellischen Helden Christian Hoffmann auf eine Höllenfahrt, aus seiner Enklave in den Militärdienst bis zum Strafvollzug der NVA. Den Lesern erschließen sich wie nie zuvor Aromen, Redeweisen und Mentalitäten der späten DDR. Unaufhaltsam treibt das Geschehen auf den 9. November zu", so die Begründung der sieben Jury-Mitglieder.
Mit Uwe Tellkamp und seinem Roman "Der Turm" wird die Reihe der Straelener Atriumsgespräche fortgesetzt, die das Europäische Übersetzer-Kollegium und die Kunststiftung NRW 2007 initiiert haben.
Dieses einzigartige Projekt unterstützt die Arbeit der Literaturübersetzer in ganz besonderem Maße und hilft Ihnen, Fehler und Missverständnisse im Sprach- und Kulturtransfer zu vermeiden.
Der Autor wurde für seinen Roman über die letzten Tage der DDR mit zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem "Deutschen Nationalpreis 2009".
Mit freundlicher Unterstützung des Suhrkamp Verlags, Frankfurt