Dank der Unterstützung der Kunststiftung NRW konnte das Europäische Übersetzer-Kollegium in Straelen mit der neu konzipierten Veranstaltungsreihe "Straelener Atriumsgespräche" beginnen, die ab sofort ein bis zwei Mal jährlich in im Europäischen Übersetzer-Kollegium stattfinden werden.
In enger Zusammenarbeit mit den Verlagen werden wechselnde deutschsprachige Autorinnen und Autoren jeweils mehrere Tage mit ihren ausländischen Übersetzern in Straelen am aktuellen Werk arbeiten.
Das erste "Straelener Atriumsgespräch" eröffnete der deutsch schreibende türkischstämmige Autor Feridun Zaimoglu mit seinem Roman "Leyla". Das vielfach preisgekrönte Werk wurde aber nicht nur in strengster Klausur zwischen Autor und Übersetzern besprochen, sondern im voll besetzten Atrium des EÜK konnte das Publikum im Rahmen einer "Gläsernen Übersetzerwerkstatt" die mikroskopische Detailarbeit am Text bei der Übertragung in fremde Sprachen hautnah miterleben.