Straelen (das man übrigens "Strahlen" ausspricht, das vordere "e" ist ein Dehnungs-E) ist eine angenehme niederrheinische Kleinstadt nahe der niederländischen Grenze. Der Ort wurde erstmals 1342 urkundlich als Stadt erwähnt. Die Umgebung der Stadt, die heute Heimat von 15.000 Einwohnern ist, wird durch den Anbau von Blumen und Gemüse bestimmt. Gewächshäuser ziehen sich in einem dichten Kranz um den Stadtbereich.
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Die Bezeichnung Straelens als "Blumenstadt" kommt nicht von ungefähr. In keinem anderen Ort Deutschlands werden mehr Blumen und Gemüse vermarktet. Am "elektronischen" Herz, der Versteigerungsuhr, werden jährlich mehr als 350 Millionen Blumen und über 50.000 Tonnen Gemüse umgesetzt. Hunderte von Händlern treffen sich in den Straelener Versteigerungshallen, um ihr Blumen- und ihr Gemüsekontingent zu ersteigern.
In den letzten Jahren hat sich die Stadt zu einem beliebten Ausflugsziel am Niederrhein entwickelt. Dies ist nicht zuletzt auf die beispielhafte Sanierung des Stadtkerns zurückzuführen. Prunkstück der Sanierungsarbeiten ist der historisch restaurierte Marktplatz. Seit Beginn der Sanierungsarbeiten im Jahr 1972 hat die Stadt Straelen für ihre Bemühungen um eine schönere Innenstadt mehrere nationale und internationale Auszeichnungen erhalten.
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Die Umgebung lädt zum Spazieren, Wandern, Radfahren oder Joggen ein. Vom Ortskern bis in die freie Natur sind es nur wenige Minuten, die man bequem zu Fuß zurücklegen kann.
Das 2006 eröffnete Schwimmbad "wasserstraelen" bietet Möglichkeiten für Sport- und Fitnessbewusste.
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Für die Unterstützung bei der Gründung des Europäischen Übersetzer-Kollegiums wurde der Stadt Straelen am 28. November 1978 der Silbergriffel der Münchener Stiftung zur Förderung des Schrifttums verliehen.
Weitere Informationen zu Straelen finden Sie auf der Internetseite der Stadt Straelen.
[Hier] können Sie das Faltblatt TOURISTISCHER RUNDGANG DURCH STRAELEN herunterladen.