Gefördert von der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart, dem Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Berlin, und dem Deutschen Übersetzerfonds, Berlin
![]() |
Die Förderung des übersetzerischen Nachwuchses steht im Mittelpunkt des Hieronymus-Programms. 12 Übersetzer mit der Muttersprache Deutsch, die noch keine oder nur geringe Publikationserfahrung haben, erhalten die Gelegenheit, im Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen an einem eigenen Übersetzungsprojekt zu arbeiten. Begleitet werden sie von erfahrenen Mentoren und Seminarleitern.
![]() |
Die gemeinsame Textarbeit ermöglicht den Teilnehmern, sich mit dem Handwerkszeug des literarischen Übersetzens vertraut zu machen – von der stilistischen Analyse des Ausgangstextes bis zur Schaffung eines literarischen Text im Deutschen –, abgerundet durch berufskundliche und berufspraktische Themen sowie Einblicke in die Produktionsvorgänge des Literaturbetriebs. Das Programm ist offen für Bewerber mit Projekten aller literarischen Gattungen und aus allen Ausgangssprachen, der Schwerpunkt liegt auf Übersetzungen aus „kleineren“ Sprachen.
Der Deutsche Übersetzerfonds führt das Hieronymus-Programm in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Europäischen Übersetzer-Kollegium in Straelen durch. Nach dem erfolgreichen Auftakt im Herbst 2009 soll das Programm künftig regelmäßig im Frühjahr stattfinden.
![]() |
Gefördert wird die Arbeit an Übersetzungen anspruchsvoller fremdsprachiger
Literatur ins Deutsche. Dazu gehören neben Lyrik, Prosa und Theaterstücken auch Kinder- und Jugendbücher und literarische Essays. Um die Teilnahme an der Übersetzerwerkstatt kann sich bewerben, wer einen solchen Text ins Deutsche zu übertragen beabsichtigt.
![]() |
BewerbungsverfahrenDer Bewerbungsbogen war, zusammen mit einer Übersetzungsprobe (max. 10 Seiten) und dem entsprechenden Originaltext, in zweifacher Ausfertigung beim Deutschen Übersetzerfonds einzureichen:
Deutscher Übersetzerfonds
Einsendeschluss war der 15. März 2010 (Poststempel).
|
|
[Von links] Svenja Becker, Doreen Daume, Cornelia Holfelder-von der Tann, Marie-Luise Knott, Rosemarie Tietze und Karl-Ludwig Wetzig