Druckversion    Seite versenden

 

 

Géza Horváth (Ungarn)


Translator in Residence Juli bis September 2009


 

 

 

BIOGRAPHIE


1956 in Veszprém (Westungarn) geboren. Studium der Hungarologie, Germanistik und Übersetzungswissenschaft in Budapest. 20 Jahre lang war er Leiter des Deutschen Seminars und stellvertretender Direktor am Eötvös József Collegium in Budapest, einer Universitätseinrichtung, die 1895 nach dem Vorbild des Pariser École Normale Superieure gegründet wurde. Außerdem war er Direktor für Hochschulwesen im Osiris Verlag Budapest. Gegenwärtig ist er Direktor des Germanistischen Instituts an der Universität Szeged.

 

 

FORSCHUNGSTHEMEN


Die deutsche Romantik, Klassiker der Moderne, Theorie und Praxis im Bereich ’Literarisches Übersetzen’. Herausgeber und z. T. Übersetzer der ungarischen Hermann-Hesse-Werkausgabe (25 Bände) und der ungarischen E. T. A. Hoffmann-Ausgabe (10 Bände). Mitglied der Österreichischen Nietzsche-Gesellschaft, der Deutschen Schiller-Gesellschaft, der KOGGE (Europäische Autorenvereinigung, Minden e. V.), Gründungsmitglied der Ungarischen Goethe Gesellschaft (Budapest) und der Calwer Internationalen Hermann-Hesse-Gesellschaft (Calw), Vorsitzender der Ungarischen Hermann Hesse Stiftung (Szeged), Mitglied des Redaktionsausschusses des Hermann-Hesse-Jahrbuchs (Max Niemeyer Verlag).

 

 

 

BIBLIOGRAPHIE (eine Auswahl)


EIGENE BÜCHER


  • Wege der deutschen Innerlichkeit am Beispiel von Johann Wolfgang Goethes „Die Leiden des jungen Werther”, Hermann Hesses „Siddhartha” und Thomas Manns „Doktor Faustus”. 2001 (Monographie in deutscher Sprache)
  • A tudat zsákutcája. Tanulmányok az újabb kori német irodalomból. (Die Sackgasse des Bewusstseins. Aufsätze zur neueren deutschsprachigen Literatur). 2007
  • Zahlreiche Aufsätze zu Johann Wolfgang Goethe, Heinrich von Kleist, Thomas Mann, Hermann Hesse, Friedrich Nietzsche, E. T. A. Hoffmann, etc.

 

 

 

WICHTIGSTE ÜBERSETZUNGEN


  • E. T. A. Hoffmann: Die Elixiere des Teufels, 2008
  • Friedrich Nietzsche: Menschliches, Allzumenschliches. 2008
  • E. T. A. Hoffmann: Fantasiestücke in Callots Manier II. 2007
  • E. T. A. Hoffmann: Fantasiestücke in Callots Manier I. 2007
  • Hermann Hesse – Thomas Mann: Briefwechsel. 2006
  • Hermann Hesse: Demian. 2006
  • Herman Hesse: Das Haus der Träume. Ausgewählte Erzählungen III. 2005
  • Hermann Hesse: Schön ist die Jugend. Ausgewählte Erzählungen II. 2004
  • Hermann Hesse: Die Morgenlandfahrt. Schwäbischer Lebenslauf. 2004
  • Hermann Hesse: Die Marmorsäge. Ausgewählte Erzählungen I. 2003
  • Friedrich Dürrenmatt: Der Auftrag. Ausgewählte Erzählungen. 4. 2003
  • Friedrich Dürrenmatt: Justiz. Ausgewählte Erzählungen. 5. 2003
  • Friedrich Dürrenmatt: Durcheinandertal. Ausgewählte Erzählungen 6. 2003
  • Hermann Hesse: Kindheit des Zauberers. Märchen. 2002
  • Hermann Hesse: Kinderseele. Drei Erzählungen. (Zusammen mit Miklós Györffy) 1997, 2002
  • Hermann Hesse: Kurgast. Die Nürnberger Reise. 1999
  • Johannes Mario Simmel: Es muss nicht immer Kaviar sein. 1993, 2006
  • Hermann Hesse: Der Steppenwolf. 1992, 1997, 1998. 2000, 2002, 2003
  • Friedrich Nietzsche: Ecce homo. Wie man wird, was man ist. (1992), 1994, 1997, 2003, 2007
  • Friedrich Dürrenmatt: Der Sturz. 1990
  • Friedrich Dürrenmatt: Der Auftrag oder vom Beobachten des Beobachters der Beobachter. 1989

 

 

WEITERE INS UNGARISCHE ÜBERSETZTE AUTOREN


  • Stephan Andres
  • Michael Bakunin
  • Karl Dedecius
  • Erich Fried
  • Hans-Georg Gadamer
  • Wladimir Kaminer
  • Daniel Kehlmann
  • Alexander Kluge
  • Gustav Landauer
  • Thomas Mann
  • Novalis
  • Luise Rinser
  • Raoul Schrott
  • Michael Schulte
  • Max Stirner
  • Theodor Weißenborn
  • Carl Zuckmayer
  • Stefan Zweig

 

 

(Stand: Dezember 2008)

 

 

 

 

 

Weitere Translators in Residence

 

 

 

Das Projekt „Translator in Residence“ wird gefördert von der

ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNG


22. September 2009 - "Die Rezeption Hermann Hesses in Ungarn" - ein Vortrag von Dr. Géza Horváth auf Einladung der Volkshochschule Wesel >>

MEHR INFORMATIONEN


Ein Porträt von Géza Horváth finden Sie in der Rheinischen Post (Gelderland) vom 23. Juli 2009 unter dem Titel "Hesses größter Fan aus Ungarn"; die Autorin ist Katharina Schmülling