Die Literaturübersetzerin Maia Mirianaschwili, nicht weit von den Kaukasischen Bergen in Georgiens Hauptstadt Tbilissi (georgisch თბილისი) geboren und aufgewachsen, übersetzt seit mehreren Jahren Werke der deutschen Literatur ins Georgische.
Sie studierte an der Staatlichen Universität in Tbilissi deutsche Sprache und Literatur. Aus Liebe zur deutschen Literatur und zum Schreiben begann sie schon im ersten Studienjahr zu übersetzen. Was als Hobby mit der Veröffentlichung von Übersetzungen in literarischen Zeitschriften begann - zunächst kürzere Erzählungen von deutschen Autoren wie Hermann Hesse, Franz Kafka oder Heinrich Böll -, wurde alsbald zu ihrer eigentlichen Profession, und sie begann, umfangreichere Werke zu übersetzen.
Gleich für ihre erste Übersetzung von Kurban Saids Roman „Ali und Nino, die 2002 erschien, erhielt sie den ersten Preis für die "beste Übersetzung des Jahres 2002".
2003 hat Maia Mirianaschwili ihren eigenen Verlag gegründet und nannte ihn nach dem heiligen Vogel "Ibis", der als Schutzheiliger aller Schreibenden gilt. Schwerpunkt Ihres Verlagsprogramms "Ibis" ist die neuere deutsche Literatur, die in Georgien nur wenig bekannt ist.
Diese Lücke möchte Maia Mirianaschwili mit ihrem Verlagsprogramm füllen. Sie
versucht für ihr laufendes Programm gerade solche Werke zu finden, die sowohl in Deutschland als auch in Georgien thematisch den Nerv der Zeit treffen.
(Stand: Januar 2008)
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